
Video: Frühintervention für Kinder – damit Depression die Familie nicht überrollt
- Was können wir tun, damit die Depression die gesunden Familienmitglieder nicht überrolt?
TBD: 3 Fragen Übung
Video: Widerstandsfähig in die Zukunft
- Was bedeutet eigentlich Resilienz für Kinder?
- Welche Schutzfaktoren solltest du als Elternteil kennen?
Übung: Kleine Sätze, starker Halt
Resilienz entsteht nicht durch große Veränderungen, sondern durch kleine innere Überzeugungen, die Kindern Halt geben.
Nicht » positiv denken«. Nicht » immer stark sein«. Sondern realistische Sätze, die zeigen: Ich kann etwas tun. Ich bin nicht allein. Schwierige Tage gehen vorbei.
Check-In #3
Schau mal, du hast verstanden, worauf es in der Beziehung zu deinem Kind wirklich ankommt – egal, ob mit oder ohne Krise. Damit schenkst du ein stabiles Fundament: Dein Kind wird gestärkt, um echte Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein und tiefes Selbstmitgefühl zu entwickeln. Du befähigst es, mit einer grundpositiven Haltung durchs Leben zu gehen. Das klingt doch gut, oder?

Übung: Das Sicherheitsnetz für dein Kind
Es gibt ein afrikanisches Sprichwort: „It takes a village to raise a child." (Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen). In einer Familie, in der ein Elternteil psychisch erkrankt ist, ist dieses Bild keine Romantik. Es ist notwendig.
Es geht in der Übung darum, Unterstützung von außen zu holen, ohne dein Kind bloßzustellen. Darum, wieviel du sagen sollst, was wirklich wichtig ist und wie du konkret um Hilfe bittest.
Check-In #4
Yippi-Ya-Yeah! Schluss mit der Unsicherheit vor Gesprächen in Kita oder Schule! Mit deinem neuen Tool erkennst du Auffälligkeiten früh, schützt die Privatsphäre deines Kindes und gehst als selbstbewusster Profi rein. Ein fettes High-Five an dich – du bist sein starker Rückhalt!

Abschluss der Stufe 4
Markiere alle Elemente, die du erledigt hast
- Du weißt am besten, wie dein Kind die Depression in der Familie erlebt. Ihr habt in eurem Elterngespräch festgelegt, wer sich wie um das Kind kümmert.
- Du kennst jetzt Werkzeuge und Ideen, die du deinen Kindern an schweren Tagen anbieten kannst.
- Ihr habt mit den Kindern gesprochen und ihnen die Depression in euren Worten erklärt.
- Falls du einen Teenager in deiner Familie hast, weißt du jetzt, wie du zwischen Pubertät und den ersten Symptomen einer Erkrankung unterscheiden kannst.
- Du hast nachgedacht und das „Schattenkind“ identifiziert, dem du jetzt mehr Aufmerksamkeit schenken wirst.
- Du kennst nun Möglichkeiten, wie du deinen Kindern Resilienz mit auf den Weg geben kannst.
- Du hast dein Sicherheitsnetz aktiviert und Außenstehende in die Situation eingeweiht, damit dein Kind in Schule, Verein etc. optimal unterstützt wird.
